Atemtherapie
Sie wirkt sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd und kommt häufig bei Patientinnen oder Patienten mit COPD, Asthma bronchiale, Tumorerkrankungen des Atmungssystems oder kardialen Grunderkrankungen zum Einsatz.
Unsere Therapeutinnen und Therapeuten sind speziell in diesem Bereich weitergebildet. Die Therapie soll die Atmung erleichtern, atemhemmende Widerstände abbauen und Fehlatembewegungen vermindern. So trägt die Atemtherapie auch zu einer allgemeinen Leistungssteigerung bei.
Rauchentwöhnung
Bei Atemwegserkrankungen ist in vielen Fällen das Rauchen die Ursache. Wir unterstützen Sie dabei, mit dem Rauchen aufzuhören. Alle Informationen zu unserem Rauchentwöhnungsprogramm finden Sie hier.
Bestandteile & Ablauf der Therapie
Unsere Atemtherapeutinnen und Atemtherapeuten erheben in der ersten Sitzung einen ausführlichen Eingangsbefund. Sie stimmen die Therapie individuell auf Sie ab. Wichtig ist, dass Sie lernen, Ihre Atembewegung bewusst wahrzunehmen.
Wichtige Bestandteile der Atemtherapie sind
- Sekretlösung
- Aufbau eines stabilen Bronchialsystems
- Atemtraining
Beim Atemtraining leiten unsere Therapeutinnen und Therapeuten gezielte Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität, zur Stärkung der Atemhilfsmuskulatur und zur Lenkung des Atemweges an. Durch die angewandten Techniken wird Ihnen das Atmen erleichtert.
Neben den Atemübungen und der Atemgymnastik gehören auch Dehnübungen zur Therapie.
Die Atemtherapie dauert in der Regel eine Stunde.
Beantragung & Kostenübernahme
Für die Therapie benötigen Sie eine Verordnung/ein Rezept von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt (Haus-, Fach- oder Zahnmedizin). Sieht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eine Notwendigkeit für die Behandlung, erfolgt die Abrechnung über die Krankenkasse.
Wenn Sie selbst noch weitere Therapien in Anspruch nehmen möchten, kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen ein Privatrezept ausstellen. Dann zahlen Sie die Behandlung selbst. Die Kosten dafür können Sie bei uns telefonisch erfragen.